Getriebemagnete in E-Fahrzeugen

Führender OEM nominiert Thomas

Mit seinen Getriebemagneten kommt Thomas bald auch in rein elektrischen Fahrzeugen zum Einsatz. Ein führender Automobilhersteller hat den Herdorfer Aktuatorik-Spezialisten für ein neues E-Auto ausgewählt, das 2025 in Produktion gehen soll. Das Fahrzeug wird mit einem Zweigang-Getriebe ausgestattet sein, in dem Proportionalmagnete von Thomas für den Schaltvorgang verantwortlich sind sowie an der Temperaturregelung der verschiedenen Antriebskomponenten beteiligt sind.

Elektrofahrzeuge kommen auch ohne mehrstufiges Getriebe aus, denn anders als Verbrenner liefern Elektromotoren in einem breiten Drehzahlbereich ein hohes Drehmoment. Der Hersteller, der Thomas nun für die Serie nominiert hat, geht allerdings einen anderen Weg: Er hat sich für ein Zweigang-Getriebe entschieden, in dem Getriebemagnete von Thomas einen präzisen Schaltvorgang sicherstellen sollen. Vom zusätzlichen Gang verspricht sich der OEM eine Effizienzsteigerung, die sich in Form höherer Reichweite, besserer Beschleunigung oder auch in einer Verkleinerung des Motors und damit einer Ressourcenschonung bezahlt machen könnte.

Ma­gne­te für Ge­trie­be­­­­an­wen­dun­gen

Hochpräzise Steuerung von Volumenströmen und Drücken

Geringer Verschleiß durch optimiertes Design

Seit vielen Jahren bewährt

Die Nominierung kommt nicht von ungefähr. Viele Autohersteller verlassen sich auf Getriebemagnete von Thomas, schließlich bieten sie ein Schaltverhalten, das anspruchsvollste Anforderungen erfüllt. So auch in den aktuellen Automatik-Getrieben dieses OEMs: Hier sind Proportionalmagnete von Thomas seit 2019 in verschiedensten Baureihen und Modellen anzutreffen. Im Falle des Premium-Herstellers waren die gewünschten Produkteigenschaften naturgemäß besonders hoch: Der Hersteller verlangte von dem Produkt eine hohe Leistungsdichte, ein hervorragendes Leistungsniveau und eine geringe Hysterese – das alles in einem kommerziell wettbewerbsfähigen Gesamtpaket. Im Rahmen des Entwicklungsprojektes gelang es Thomas besser als der teils namhaften Konkurrenz aus dem Tier-1-Umfeld, diese Anforderungen unter einen Hut zu bekommen.

Der Benchmark im Markt

Der Hysterese-Wert gibt Aufschluss darüber, inwieweit eine gewünschte Aktion präzise ausgeführt wird. Dabei wird im Wert die Vorgeschichte und der aktuelle Zustand des Systems berücksichtigt, da diese Faktoren einen sich stetig ändernden Einfluss auf das mechanische und magnetische Verhalten ausüben. Kurz: Je kleiner der Hysteresewert, desto geringer fallen Leistungsverluste aus und desto höhere Effizienzsteigerungen lassen sich erzielen.

„Die Optimierung der Hysteresewerte war dem OEM im Rahmen der damaligen Entwicklung besonders wichtig“, erklärt Heiner Held, Key Account Manager bei Thomas. „Gemeinsam mit dem Kunden ist es uns gelungen, ein Produkt zu entwickeln, das diesbezüglich den Benchmark im Markt darstellt.“


Wegweisendes Projekt

Für Thomas ist dieses Projekt besonders wichtig. Ein großer Teil der Wertschöpfung findet dabei im eigenen Haus statt, vom Spritzguss über das Wickeln der Spulen und die Feinbearbeitung bis zum Laserschweißen, der Endmontage und End-of-Line-Prüfung.

Hinzu kommt: Weil Thomas soweit als möglich auf Gleichteile setzt, lässt sich der Proportionalmagnet mit vergleichsweise geringem Aufwand an neue Fahrzeugtechnologien anpassen – eben auch auf die Anforderungen eines Elektrofahrzeugs, wie diese Nominierung beweist.



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